Staudämme und Stauseen: zukünftige Daten, Prävention, Instandhaltung und Vorbereitung der Bevölkerung

Von Jucelino Luz
Einleitung: Vorbeugung bedeutet, Leben zu schützen
Staudämme sind bedeutende ingenieurtechnische Bauwerke und erfüllen wesentliche gesellschaftliche Funktionen, darunter die Wasserversorgung, die Energieerzeugung, der Hochwasserschutz, die Bewässerung und die wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch ist kein vom Menschen errichtetes Bauwerk dauerhaft frei von Risiken. Staudämme altern und sind im Laufe der Zeit den Auswirkungen des Klimas, der Erosion, geologischer Veränderungen sowie der fortdauernden Nutzung ausgesetzt. Aus diesem Grund bedürfen sie einer kontinuierlichen Inspektion, Instandhaltung, Modernisierung und Überwachung.

Die Sicherheit eines Staudamms darf nicht ausschließlich als technische oder ingenieurwissenschaftliche Frage betrachtet werden. Sie ist vor allem eine Frage der öffentlichen Sicherheit, des Umweltschutzes und des Schutzes menschlichen Lebens.

In verschiedenen Teilen der Welt gibt es Staudämme, die in hohe Risiko- oder Schadenspotenzialklassen eingestuft sind. Alternde Infrastruktur, extreme Niederschläge, Überschwemmungen, Veränderungen der klimatischen Bedingungen sowie mögliche Mängel bei der behördlichen Überwachung können die Anfälligkeit dieser Bauwerke erhöhen.

Daher ist der Zweck dieses Dokuments in erster Linie aufklärend und präventiv. Es soll weder Angst noch Panik hervorrufen noch behaupten, dass eine bestimmte Katastrophe zwangsläufig eintreten wird. Ziel ist es, auf drei grundlegende Säulen aufmerksam zu machen:
Vorbereitung der Bevölkerung, dauerhafte Instandhaltung der Bauwerke sowie Stärkung der Sicherheits- und Notfallsysteme.
1. Die Vorbereitung der Bevölkerung muss vor einem Notfall beginnen
Eine gut vorbereitete Gemeinschaft ist besser in der Lage, in einer Gefahrensituation schnell und geordnet zu handeln.
Bewohner von Gebieten unterhalb von Staudämmen sollten klare und leicht zugängliche Informationen über potenziell betroffene Bereiche, Evakuierungswege, sichere Sammelpunkte, Warnsysteme und die im Notfall zu befolgenden Verfahren erhalten.
Eine solche Vorbereitung darf nicht erst dann erfolgen, wenn bereits ein Problem auftritt. Sie sollte Bestandteil eines dauerhaften Programms zur präventiven Aufklärung sein.
Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Gemeinschaftsorganisationen und Familien müssen die grundlegenden Sicherheitsverfahren kennen. Regelmäßige Evakuierungsübungen können dazu beitragen, dass Menschen in einer tatsächlichen Notlage wissen, wie sie handeln müssen, ohne ausschließlich auf Anweisungen in letzter Minute angewiesen zu sein.
Richtige Informationen können Leben retten.
2. Dauerhafte Instandhaltung: eine Verantwortung, die nicht aufgeschoben werden darf
Zu den technischen Faktoren, die die Sicherheit eines Staudamms beeinträchtigen können, zählen innere Erosion, Sickerwasser, Überströmen, Probleme am Fundament, unzureichende Kapazitäten der Hochwasserentlastungsanlagen sowie Instabilitäten im Zusammenhang mit seismischen Ereignissen. Ältere Bauwerke können zudem nach technischen Normen und unter Umweltbedingungen geplant worden sein, die sich von den heutigen unterscheiden.
Aus diesem Grund muss die Instandhaltung als dauerhafte und vorrangige Aufgabe betrachtet werden.
Regelmäßige Inspektionen müssen frühzeitig Risse, Sickerstellen, Verformungen, Erosion, Störungen an Verschlüssen, Probleme an Hochwasserentlastungsanlagen, Veränderungen des Fundaments sowie andere Anzeichen erkennen, die auf eine Beeinträchtigung der Sicherheit hindeuten können.
Die für die Instandhaltung vorgesehenen Mittel müssen verantwortungsvoll, transparent und nach technischen Prioritäten eingesetzt werden. Das Aufschieben notwendiger Reparaturen kann ein zunächst beherrschbares Problem in eine großräumige Notlage verwandeln.
Instandhaltung ist keine unnötige Ausgabe, sondern eine Investition in den Schutz von Menschenleben, Umwelt sowie öffentlichem und privatem Eigentum.
3. Sicherheit erfordert kontinuierliche Überwachung
Moderne Technologien ermöglichen es, verschiedene Parameter eines Staudamms nahezu in Echtzeit zu überwachen.
Sensoren, Wetterstationen, geotechnische Messinstrumente, Systeme zur Erfassung des Wasserstands in Stauseen sowie weitere Überwachungseinrichtungen können Fachleuten dabei helfen, Veränderungen zu erkennen, bevor sie sich zu kritischen Situationen entwickeln.
Technologie allein ist jedoch ohne Notfallplanung nicht ausreichend.
Jede Anlage sollte über klar definierte Verfahren für unterschiedliche Risikostufen verfügen, einschließlich einer unverzüglichen Kommunikation zwischen Betreibern, Zivil- und Katastrophenschutzbehörden, lokalen Regierungen, Rettungsdiensten und potenziell betroffenen Gemeinden.
Besteht eine konkrete Gefahr, muss die Bevölkerung schnell, einfach und sachlich mit offiziellen Informationen versorgt werden.
4. Internationale Beispiele sollten als Lehre dienen
Das ursprüngliche Dokument führt verschiedene Staudämme und Stauseen in Ländern wie Irak, den Vereinigten Staaten, Sambia, Simbabwe, dem Vereinigten Königreich, Peru, Indien, Nepal, Australien, China und weiteren Staaten auf und beschreibt dabei Bedenken im Zusammenhang mit Alterung, Erosion, seismischen Ereignissen, extremen Niederschlägen, Konflikten, strukturellen Problemen oder Schwierigkeiten bei der Instandhaltung.
Diese Beispiele sollten in erster Linie als präventive Fallstudien dargestellt werden und nicht als Behauptungen, wonach ein bestimmtes Bauwerk zwangsläufig versagen oder einstürzen wird.
Internationale Erfahrungen zeigen, dass frühere Zwischenfälle bedeutende Schwachstellen sichtbar machen können. Der Vorfall in Oroville im Jahr 2017 erforderte beispielsweise eine groß angelegte Evakuierung, nachdem Probleme an den Hochwasserentlastungsanlagen aufgetreten waren.
Fälle dieser Art sollten Regierungen, Ingenieure, Betreiber und Gemeinden dazu anregen, sich folgende Frage zu stellen:
Sind wir vorbereitet, falls ein Notfall eintritt?
Aus präventiver Sicht ist diese Frage weitaus wichtiger als der Versuch, im Voraus festzustellen, ob eine Tragödie tatsächlich eintreten wird.
5. Daten und Vorhersagen dürfen keine Panik auslösen
Der ursprüngliche Text nennt Daten im Zusammenhang mit möglichen zukünftigen Ereignissen und stellt später klar, dass diese keine Vorherbestimmung darstellen, wobei der präventive und aufklärende Charakter der Botschaft hervorgehoben wird.
Diese Klarstellung ist von grundlegender Bedeutung.
Jede Vorhersage, persönliche Wahrnehmung, spirituelle Deutung oder Angabe zu einem möglichen zukünftigen Ereignis muss klar von einer technischen ingenieurwissenschaftlichen Bewertung unterschieden werden.
Die offizielle Feststellung des Sicherheitszustands eines Staudamms muss den verantwortlichen Ingenieuren, Aufsichtsbehörden, zuständigen Behörden sowie Institutionen des Zivil- und Katastrophenschutzes obliegen.
Daher sind die gegebenenfalls genannten Daten ausschließlich im Zusammenhang mit den vom Autor dargestellten Vorhersagen zu verstehen und nicht als technische Bestätigung dafür, dass ein Staudamm an diesem Datum versagen wird.
Ein verantwortungsvoller Umgang besteht darin, jede Warnung als Anstoß zur Prävention zu nutzen und niemals als Mittel zur Erzeugung von Angst.
6. Extreme Niederschläge und Umweltveränderungen erfordern Planung
Intensive Wetterereignisse können den Wasserstand von Stauseen rasch erhöhen und den Druck auf Entwässerungssysteme, Hochwasserentlastungsanlagen und Verschlüsse steigern.
Der Text beschreibt Situationen mit starken Regenfällen und Wasserabgaben aus chinesischen Stauseen und zeigt damit, wie Gemeinden unterhalb solcher Anlagen gefährdet werden können, wenn in kritischen Zeiträumen große Wassermengen bewältigt werden müssen.
Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer engen Verbindung von Ingenieurwesen, Meteorologie, Wasserwirtschaft, Katastrophenschutz und öffentlicher Kommunikation.
Für Extremereignisse zu planen bedeutet nicht, zu behaupten, dass sie tatsächlich eintreten werden. Es bedeutet vielmehr anzuerkennen, dass im Falle ihres Eintretens bereits festgelegte Verfahren vorhanden sind, um menschliche und materielle Verluste zu verringern.
7. Ein dauerhaftes Bildungsprogramm für Risikogebiete
Einer der wichtigsten im ursprünglichen Dokument dargestellten Punkte ist die Notwendigkeit, die Aufklärung von Menschen in gefährdeten Regionen auszubauen und Einrichtungen zu schaffen, die sich der präventiven Information und der Vorbereitung auf Notfälle widmen.
Dieser Vorschlag verdient besondere Aufmerksamkeit.
Insbesondere in Regionen nahe Staudämmen, Flüssen, Hängen sowie in Gebieten mit Überschwemmungs-, Erdbeben-, Tsunami-, Waldbrand- oder anderen natürlichen beziehungsweise technologischen Risiken könnten Zentren für Bildung, Prävention und Notfallvorsorge eingerichtet werden.
Solche Zentren könnten dauerhaft Aufgaben in den Bereichen Gemeinschaftsaufklärung, Schulung von Freiwilligen, Risikokartierung, Evakuierungsübungen, Erste Hilfe, Umweltberatung, familiäre Notfallvorsorge und Notfallkommunikation übernehmen.
Auch Kinder und Jugendliche sollten eine ihrem Alter angemessene präventive Bildung erhalten. Eine bereits in der Schule geförderte Präventionskultur kann dazu beitragen, künftig deutlich widerstandsfähigere Gemeinschaften zu schaffen.
Präventiver Hinweis zu den genannten Daten
Die nachstehenden Daten sind Bestandteil der vom Autor im ursprünglichen Text dargestellten Vorhersagen und Aufzeichnungen. Sie dürfen nicht als technische, wissenschaftliche oder offizielle Bestätigung verstanden werden, dass ein bestimmter Staudamm an dem angegebenen Datum zwangsläufig brechen oder einstürzen wird.
Das Dokument selbst stellt klar, dass diese Daten keine Vorherbestimmungen darstellen und dass sich Ereignisse verändern, früher eintreten oder sich verzögern können. Der aufklärende, präventive und auf die Vorbereitung möglicher Notfälle ausgerichtete Charakter bleibt dabei maßgeblich.
Ziel dieser Darstellung ist es daher, Inspektionen, Instandhaltung, Überwachung, Evakuierungspläne, Schulungen der Bevölkerung sowie frühzeitige Maßnahmen der zuständigen Behörden zu fördern.
1. Mosul-Staudamm — Irak
Genanntes zukünftiges Datum: 15. November 2029
Der Mosul-Staudamm wurde auf einer geologischen Formation mit löslichem Gips errichtet, was eine dauerhafte Überwachung und Instandhaltung erforderlich macht. Der ursprüngliche Text betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Stabilisierungsmaßnahmen und nennt den 15. November 2029 als mögliches Datum für auftretende Probleme.
Aus präventiver Sicht sollten potenziell betroffene Gemeinden im Voraus über Evakuierungswege, sichere Orte und Warnsysteme informiert sein.
Die Instandhaltung des Fundaments und die strukturelle Überwachung müssen kontinuierlich besondere Aufmerksamkeit erhalten.
2. Oroville-Staudamm — Vereinigte Staaten
Genanntes zukünftiges Datum: 17. Juli 2030
Der Text erinnert an die im Jahr 2017 aufgetretenen Probleme an der Haupt- und Notfall-Hochwasserentlastungsanlage, die zur Evakuierung von ungefähr 200.000 Menschen führten. Die vom Autor dargestellte Vorhersage nennt den 17. Juli 2030 als mögliches zukünftiges Risikodatum.
Der Vorfall von 2017 verdeutlicht die Bedeutung regelmäßiger Inspektionen, der Instandhaltung der Hochwasserentlastungsanlagen, von Notfallübungen und einer schnellen Kommunikation mit der Bevölkerung.
3. Kariba-Staudamm — Sambia/Simbabwe
Genanntes zukünftiges Datum: 31. Dezember 2032
Das Dokument weist auf Erosionsprozesse in der Nähe der Basis des Staudamms hin, die seine Stabilität schrittweise beeinträchtigen könnten. Der Autor nennt den 31. Dezember 2032 als mögliches Datum im Zusammenhang mit einem zukünftigen Ereignis.
Präventionsmaßnahmen sollten sich auf die Überwachung des Fundaments, die Kontrolle der Erosion, Korrekturmaßnahmen und die Vorbereitung der Gemeinden unterhalb des Sambesi konzentrieren.
4. Toddbrook-Stausee, Whaley Bridge — Vereinigtes Königreich
Genanntes zukünftiges Datum: 3. August 2034
Im Jahr 2019 führten starke Regenfälle zu Schäden an der Verkleidung der zusätzlichen Hochwasserentlastungsanlage und machten umfangreiche Notfallmaßnahmen erforderlich. Im Dokument nennt der Autor den 3. August 2034 als mögliches zukünftiges Datum besonderer Besorgnis.
Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit besonderer Aufmerksamkeit für ältere Staudämme, einschließlich strenger Inspektionen der Hochwasserentlastungsanlagen, der Entwässerungssysteme und ihrer Fähigkeit, extremen Niederschlägen standzuhalten.
5. Staudämme an Tigris und Euphrat — Syrien/Türkei
Genanntes zukünftiges Datum: 25. August 2036
Der Text hebt Staudämme hervor, die sich in einer von Konflikten, betrieblichen Schwierigkeiten und zeitweise unzureichender Instandhaltung geprägten Region befinden. Auch der Tabqa-Staudamm wird erwähnt, wobei der 25. August 2036 als mögliches zukünftiges Datum im Zusammenhang mit einem Einsturz genannt wird.
In politisch instabilen Regionen gewinnen der Schutz der Anlagen, die technische Instandhaltung und die kontinuierliche Funktionsfähigkeit der Überwachungssysteme zusätzlich an Bedeutung.
6. Mantaro-Tablachaca-Staudamm — Peru
Genanntes zukünftiges Datum: 12. Mai 2036
Der Text beschreibt Bedenken hinsichtlich Erosion und möglicher struktureller Schwächen. Die Vorhersage bringt ein mögliches Problem mit einer Kombination aus klimatischen Veränderungen und einem möglichen Erdbeben der Magnitude 8,0 in Verbindung und nennt hierfür den 12. Mai 2036.
Die Vorbereitung sollte seismische Überwachung, strukturelle Inspektionen, die Aktualisierung der Notfallpläne und die Information der Bevölkerung im Mantaro-Tal umfassen.
7. C.-J.-Strike-Staudamm — Vereinigte Staaten
Genanntes zukünftiges Datum: 14. Juni 2037
Der in Idaho gelegene Staudamm wird im Text als ein Bauwerk dargestellt, das aufgrund regionaler seismischer Aktivität und des Potenzials zur Bodenverflüssigung besondere Aufmerksamkeit erfordert. Das Dokument nennt den 14. Juni 2037 als mögliches zukünftiges Datum eines Einsturzes.
Prävention erfordert aktuelle geotechnische Untersuchungen, seismische Überwachung und eine Überprüfung der Evakuierungsverfahren.
8. Staudämme in der Himalaya-Region — Indien/Nepal
Genanntes zukünftiges Datum: 13. Januar 2038
Das Dokument weist auf Staudämme hin, die sich in einer Region mit hoher seismischer Aktivität und großer ökologischer Empfindlichkeit befinden. Zu den genannten Risiken zählen Erdbeben, Gletscherseeausbrüche und Erdrutsche. Als zukünftiges Datum wird der 13. Januar 2038 angegeben.
Präventionsmaßnahmen sollten Ingenieurwesen, Gletscherüberwachung, meteorologische Systeme, seismische Untersuchungen und die Schulung der Bergbevölkerung miteinander verbinden.
9. Llyn-Brianne-Staudamm — Wales
Genanntes zukünftiges Datum: 26. September 2029
Obwohl der Text selbst darauf hinweist, dass der Staudamm gegenwärtig als sicher gilt, wird auf vorhandene Überflutungskarten für Extremszenarien verwiesen. Der Autor nennt den 26. September 2029 als mögliches zukünftiges Datum eines Einsturzes.
Überflutungskarten sollten als Planungsinstrumente genutzt werden, um Evakuierungsbereiche und sichere Wege im Voraus zu bestimmen.
10. Wivenhoe-Staudamm — Australien
Genanntes zukünftiges Datum: 30. November 2039
Während der Überschwemmungen in Queensland im Jahr 2011 war der Staudamm mit kritischen Bedingungen hinsichtlich Wasserspeicherung und -abgabe konfrontiert. Im Dokument nennt der Autor den 30. November 2039 als mögliches zukünftiges Datum eines Einsturzes.
Eine sichere Bewirtschaftung hängt von zuverlässigen Wettervorhersagen, der Kontrolle des Stauseespiegels, dem ordnungsgemäßen Betrieb der Verschlüsse und einer frühzeitigen Kommunikation mit den flussabwärts gelegenen Städten ab.
11. Wolf-Creek-Staudamm — Vereinigte Staaten
Genanntes zukünftiges Datum: 23. Mai 2031
Der Text berichtet, dass das Bauwerk einem umfangreichen Sanierungsprogramm unterzogen wurde, um Probleme mit Sickerwasser und innerer Erosion zu beheben. Die vom Autor dargestellte Vorhersage nennt den 23. Mai 2031 als mögliches zukünftiges Datum eines Einsturzes.
Der Fall zeigt, dass die Überwachung auch nach umfangreichen Sanierungsarbeiten dauerhaft fortgeführt werden muss.
12. Staudämme in Nordkorea
Genanntes zukünftiges Datum: 4. Oktober 2031
Das Dokument äußert Besorgnis über Staudämme, die oberhalb dicht besiedelter Gebiete in der Nähe Südkoreas errichtet wurden. Das vom Autor genannte zukünftige Datum ist der 4. Oktober 2031.
Grenzüberschreitende Fragen im Zusammenhang mit Staudämmen erfordern Kommunikation, technische Zusammenarbeit, Warnsysteme und humanitäre Planung.
13. Drei-Schluchten-Staudamm — China
Genanntes zukünftiges Datum: 14. Dezember 2040
Der Text hebt den während großer Hochwasserereignisse auf den Drei-Schluchten-Staudamm ausgeübten Druck hervor und nennt den 14. Dezember 2040 als mögliches zukünftiges Datum im Zusammenhang mit Problemen an der Struktur.
Die hohe Konzentration von Bevölkerung und wirtschaftlicher Aktivität unterhalb der Anlage macht eine dauerhafte Überwachung, eine sorgfältige Steuerung des Wasserstands und groß angelegte Notfallpläne unverzichtbar.
14. Xiai-Stausee — China
Konkretes zukünftiges Datum: im ursprünglichen Abschnitt nicht angegeben
Das Dokument gibt an, dass der Stausee Berichten zufolge im Jahr 2005 errichtet wurde, und beschreibt Vorfälle mit starken Regenfällen, einem gefährlichen Anstieg des Wasserstands und der Notwendigkeit umfangreicher Wasserabgaben aus dem Stausee.
Der Text beschreibt außerdem die Auswirkungen solcher Wasserabgaben auf die nahe gelegene Stadt Huangcun.
Allerdings enthält dieser konkrete Abschnitt des ursprünglichen Textes kein zukünftiges Datum für einen möglichen Einsturz.
Daher ist es wichtig, kein Datum zuzuordnen, das im Dokument nicht ausdrücklich verzeichnet ist.
15. Baipenzhu-Stausee — China
Genanntes zukünftiges Datum: 18. August 2041
Der Text beschreibt einen Anstieg des Wasserstands im Baipenzhu-Stausee im Zusammenhang mit starken Regenfällen und steigenden Pegeln der örtlichen Flüsse. Der Autor nennt den 18. August 2041 als mögliches zukünftiges Datum eines Einsturzes.
Präventive Maßnahmen sollten hydrologische Kontrolle, Instandhaltung der Verschlüsse, Wettervorhersagen, Warnsysteme und Evakuierungsplanung für gefährdete Regionen umfassen.
Chronologische Übersicht der genannten Daten
26. September 2029 — Llyn-Brianne-Staudamm, Wales.
15. November 2029 — Mosul-Staudamm, Irak.
17. Juli 2030 — Oroville-Staudamm, Vereinigte Staaten.
23. Mai 2031 — Wolf-Creek-Staudamm, Vereinigte Staaten.
4. Oktober 2031 — Staudämme in Nordkorea.
31. Dezember 2032 — Kariba-Staudamm, Sambia/Simbabwe.
3. August 2034 — Toddbrook-Stausee, Whaley Bridge, Vereinigtes Königreich.
12. Mai 2036 — Mantaro-Tablachaca-Staudamm, Peru.
25. August 2036 — Staudämme an Tigris und Euphrat, Syrien/Türkei.
14. Juni 2037 — C.-J.-Strike-Staudamm, Vereinigte Staaten.
13. Januar 2038 — Staudämme in der Himalaya-Region, Indien/Nepal.
30. November 2039 — Wivenhoe-Staudamm, Australien.
14. Dezember 2040 — Drei-Schluchten-Staudamm, China.
18. August 2041 — Baipenzhu-Stausee, China.
Xiai-Stausee — im ursprünglichen Abschnitt ist kein konkretes zukünftiges Datum verzeichnet.
Vorbereitung der Bevölkerung
Unabhängig von den genannten Daten lautet die wichtigste Empfehlung dieses Dokuments, dass Menschen, die in der Nähe von Staudämmen oder in potenziell überschwemmungsgefährdeten Gebieten leben, angemessen vorbereitet werden müssen.
Die zuständigen Behörden sollten Risikokarten, Evakuierungswege, Schutz- und Sammelstellen, Sirenensysteme, Notfallmeldungen und regelmäßige Übungen zur Verfügung stellen.
8. Was jede Gemeinschaft wissen sollte
Jede Bevölkerung in einem Gebiet, das potenziell von einem Staudamm betroffen sein könnte, sollte im Voraus Folgendes kennen:
- die offiziellen Evakuierungswege;
- Sammelpunkte und als sicher geltende Orte;
- die Bedeutung von Sirenen und anderen Notfallsignalen;
- die offiziellen Kommunikationskanäle der Behörden;
- Verfahren zur Unterstützung von Kindern, älteren Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität;
- alternative Fortbewegungsmöglichkeiten, falls bestimmte Verkehrswege blockiert sind;
- die Telefonnummern der örtlichen Rettungs- und Notfalldienste;
- grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen;
- die Bedeutung, ein evakuiertes Gebiet nicht ohne offizielle Genehmigung wieder zu betreten;
- die Notwendigkeit, einen kleinen familiären Notfallvorrat mit wichtigen Dokumenten, Wasser, regelmäßig benötigten Medikamenten und weiteren unverzichtbaren Gegenständen bereitzuhalten.
Schlussfolgerung: Angst durch Vorbereitung ersetzen
Die zentrale Botschaft sollte einfach sein:
Wir müssen nicht auf eine Tragödie warten, bevor wir mit der Vorbereitung beginnen.
Staudämme werden für zahlreiche Gesellschaften weiterhin unverzichtbar sein. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß inspiziert, instand gehalten und modernisiert werden und gleichzeitig die potenziell gefährdete Bevölkerung informiert und vorbereitet ist.
Regierungen und Betreiber tragen die Verantwortung für Instandhaltung, Aufsicht, Überwachung und Notfallplanung. Lokale Behörden müssen wirksame Kommunikations- und Evakuierungssysteme gewährleisten. Fachleute müssen verlässliche technische Informationen bereitstellen. Zugleich müssen die Gemeinden Zugang zu präventiver Bildung erhalten.
Vorhersagen dürfen Wissenschaft, Ingenieurwesen, behördliche Kontrolle oder offizielle Informationen nicht ersetzen. Ebenso dürfen Unsicherheiten über die Zukunft nicht als Rechtfertigung dafür dienen, bekannte Risiken zu ignorieren.
Vorbeugung bedeutet, Anzeichen zu erkennen, bevor sich ein Problem verschärft.
Instandhaltung bedeutet, zu schützen, bevor sich eine Struktur verschlechtert.
Bildung bedeutet, Menschen vorzubereiten, bevor ein Notfall eintritt.
Ziel dieser Botschaft ist es, zu einer internationalen Kultur der Prävention, Verantwortung und Solidarität beizutragen und Behörden sowie Gemeinschaften dazu anzuregen, das Wertvollste zu schützen: das menschliche Leben und die Umwelt.
Jucelino Luz
Journalist, Umweltschützer, Psychoanalytiker, Influencer, Forscher und spiritueller Berater